Dienstag, 8. Dezember 2009

... wieder keine Zeit zum quilten gehabt

Dafür habe ich mich gestern abend an meine Orangenmarmelade gemacht. Hier das Rezept von meiner Schwiegerma, die Marmelade ist nicht bitter, wenn man wirklich nur das orangene der Schale verwendet:

Orangemarmelade

6 Orangen, davon 1-6 ungespritzte
1 Zitrone
1-1/2 Liter Wasser
3 Pfund Zucker

Je nach Geschmack eine, mehrere oder alle ungespritzen Orangen so dünn wie möglich schälen, je mehr weißes dran bleibt, desto bitterer wird die Marmelade. Diese Schalen in feinste Streifen schneiden. Die Orangen und die Zitrone komplett abschälen, alles weiße der Haut so weit wie möglich entfernen. Das Fruchtfleisch der Orangen und der Zitrone klein schneiden. Orangen, Zitrone und Wasser in einen großen Topf geben (mindestens 5-6 Liter sollte er fassen) und über Nacht stehen lassen.




Tag 2: Die Mischung im Topf (OHNE ZUCKER!) 10 Minuten zugedeckt (!)
sprudelnd aufkochen lassen.



So sieht die Marmelade während des ersten Aufkochens aus...










So sieht die


Marmelade nach dem ersten Aufkochen aus...






Tag 3:
Zucker zugeben, gut umrühren, Mischung offen ca. 45 Minuten bis zur Gelierprobe kochen. (Ich lese immer ein Buch nebenher).


Ergibt ca. 5 Gläser à 500 g

Donnerstag, 26. November 2009

Buchhülle - kleiner Fotokurs

Gestern abend hat es mich dann doch gepackt: eine Buchhülle ist entstanden, und weil ich so oft gefragt werde, wie das geht, ich immer antworte, ach, eigentlich "nur zwei Nähte" (ohne Versäubern), schauen immer alle etwas zweifelnd. Hier also ein kleiner Bilderkurs: Bucheinband nach Margarete Schmucker (die mir gezeigt hat, wie es geht)...

Dieses Buch wollte ich gerne einbinden:



Dafür habe ich dann die Außenhülle gepatcht, einfach nur ein paar Stoffstücke zusammen genäht, ca. 10-12 cm länger als das Buch breit ist. Die senkrechten Kanten habe ich umgeschlagen und gesäumt:



Auf die linke Seite habe ich dann in Buch-Breite (siehe Pfeile) eine dünne Vlieseline H180 aufgebügelt, damit der Stoff etwas Griff hat:



Ein Reststück Muslin als Futterstoff, knapp so breit wie die Buch-Breite, habe ich links und rechts an der Kante mit Zickzackstich versäubert (sieht man später nicht mehr):



Den Außenstoff habe ich links und rechts so weit
eingeschlagen, daß die Buch-Breite übrig bleibt:

Den Futterstoff habe ich rechs auf rechts auf den Außenstoff gelegt.
Der Futterstoff darf ruhig ein paar wenige Millimeter kleiner sein als der Außenstoff!
So sieht es aus, wenn der Futterstoff noch nicht ganz drauf liegt:



Jetzt ist der Außenstoff ganz mit dem Futterstoff bedeckt:



Bevor die obere Naht geschlossen wird, sollteein Seidenbändchen oder ein Lesezeichen eingelegt werden (ich habe das nachträglich noch angebracht, weil ich es prompt vergessen hatte, als ich die Fotos machte):


Die untere Kante auch noch abnähen, beide Kanten mit Zickzack versäubern, und so sieht es aus, bevor die beiden Stofflagen (und damit die Buchhülle) gewendet werden:



Die Nähte oben und unten ausgebügeln:



Nun die Ecken wenden:


Tataaaa.... fertig! Man kann die obere und unter Kante noch knapp absteppen, sollte der Umschlag etwas reichlich geraten sein. Meiner ist etwas knapp geworden, deshalb habe ich das nicht gemacht:


So sieht das Buch fertig eingeschlagen aus:


Ich habe auf den Stempel der großen Blume noch ein paar Perlen aufgenäht...

Samstag, 3. Oktober 2009

I'd rather be quilting...

Aber das soll wohl in nächster Zeit nicht sein!
Mittwoch sah es bei uns so aus:

und am Donnerstag so:

das heißt also: Staub, Staub, Staub.

Trotzdem habe ich gestern beim 2-Nachteulen-Treffen ein Kissen fertig gestellt, es fehlte nur noch Rückseite und Reißverschluß:

Das Kissen ist für eine gute Freundin gedacht.

Freitag, 25. September 2009

Heute back' ich, morgen brau' ich....

Ich werde heute Vollkornbrot backen - eines für Eilige, das in ca. 2 Stunden fertig gerührt und gebacken ist und gleich gegessen werden kann.

Ruck-Zuck-Brot(Buttermilch - Vollkornbrot)

500 g Weizenvollkornmehl
500 g Dinkelvollkornmehl
500 g Roggenvollkornmehl
2 Würfel frische Hefe
1 Liter Buttermilch
1/2 Liter lauwarmes Wasser
2 Eßlöffel Sauerteig
5 Teelöffel Salz

Zum Schluß zugeben:
je 2 Eßlöffel Sonnenblumenkerne, Sesam, Leinsamen
evtl. 1-2 gekochte, zerdrückte Kartoffeln

Bis auf die Körner alle Zutaten zusammen in der Küchenmaschine 1/4 Stunde rühren (kneten). Von diesem Teig 2 EL für den Sauerteigansatz abnehmen. Die Körner dazu geben, kurz unterrühren. Nicht gehen lassen! Der Teig ist relativ weich, also nicht von Hand knetbar!

In 2-3 gefettete Kastenformen (je nach Größe) füllen, 1 Stunde bei 200-220°C backen (Unter- u. Oberhitze ohne Umluft!)

Und hier das Ergebnis im Bild, ich habe eine große, ausziehbare und eine relative kleine Form verwendet:


© Susanne Froeschle 2009

Mittwoch, 26. August 2009

Aus dem Urlaub zurück...

... warum konnte der nicht noch ein paar Monate länger dauern? Aber ehrlich gesagt, 3 Wochen Segeln reichen auch irgendwann, obwohl wir sehr schönes Wetter mit Wind UND Sonne hatten, eine eher ungewöhnliche Kombination für den Bodensee im August (entweder Wind - oder Sonne - oder Regen). Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal einen "Backofen" des schwedischen Herstellers Omnia dabei gehabt (paßt auch gut zum aus Schweden stammenden Schiff), wir haben darin Brötchen aufgebacken, und ich habe es gewagt, einen Apfelkuchen darin zu backen. Der ist prima geworden, trotz geschätzter Zutatenmenge:

Blitz-Apfelkuchen
50 g Butter
100 g Zucker
150 g Mehl
2 Eier
1 TL Backpulver
1 Prise Salz

aus den Zutaten einen Rührteig bereiten, den Teig in den gut gefetteten Omnia Backofen füllen, dann

4 geschälte, geviertelte Äpfel
Zimt und Zucker

darauf verteilen, ich habe die Äpfel noch mit parallelen Schnitten eingeritzt, Zimt und Zucker drauf, ca. 40 min. bei schwacher Flamme und geschlossenem Deckel backen. Stäbchenprobe nicht vergessen (geht auch mit einem Streichholz).

Das Rezept funktioniert natürlich auch in einer normalen Kuchenform (Springform 24 cm Durchmesser), bei 180 Grad ca. 40 min. backen. Je mehr Äpfel, desto feuchter wird der Kuchen. Boskoop schmeckt am allerbesten! Der Kuchen schmeckt auch noch am nächsten Tag, bzw. läßt sich prima einfrieren!Hier noch der Link zum Backofenhersteller Omnia: http://www.omniasweden.com. Das Teil kostet ca. 40-50 EUR, nach Sonderpreisen umschauen hat sich für mich gelohnt.

Mittwoch, 22. Juli 2009

Rosen 2000

Man sieht, ich arbeite UFOs auf! Die Rosen hatte ich 2000 auf der Fahrt zur Expo nach Straßburg angefangen. Letzte Woche wurde Block No. 9 fertig! Ich habe es gewagt, die Blocks von Hand zu waschen, gestern wurden sie gebügelt, zugeschnitten und auf den Hintergrundstoff ausgelegt:
Heute will ich die Zwischenblocks zuschneiden und evtl. zusammennähen, allerdings muß ich Kuchen backen, denn mein Zweitjüngster wird morgen 18 Jahre alt. Glücklicherweise ist es etwas bedeckt, so daß ich hoffentlich nicht zerfließen werde!

Sonntag, 19. Juli 2009

Vor 25 Jahren....

... habe ich angefangen zu quilten, und natürlich Stöffchen zu sammeln. Als die Kinder klein waren, habe ich nicht viel nähen können - nun wollten aber auch diese alten Schätzchen vernäht werden. Ich mag das Blockhausmuster sehr gerne, also gab's mal wieder ein Log Cabin in altrosa und staubgrün. Komplett mit der Maschine genäht, die Federn frei Hand gequiltet. Als Vlies habe ich Quilter's Dream Wool Batting mal getestet, das ließ sich phantastisch quilten und ich finde es schön warm und kuschelig.


Hier noch ein paar Detailaufnahmen:

Mittwoch, 13. Mai 2009

Kurvige Kurven - Winding Ways



Heute habe ich endlich mal das Muster "Winding Ways" (oder auch "Mystery Wheel" genannt) ausprobiert, hier mein erster, noch nicht ganz vollkommener Block.

Ich habe das Schablonenset von Marti Michell verwendet. Es läßt sich sogar mit dem 45 mm Rollschneider gut zuschneiden, aber 28 mm wäre besser.

Genäht habe ich den Block mit der Maschine, Bernina 150QE und Fuß 57.

Ich habe ganz ohne Stecknadeln gearbeitet, ging prima.


Nachtrag: Entwurf zum Quilt. Da es einfach mal ein Versuch mit kurvigen Nähten ist, habe ich meine blauen und weißen Reste verwendet. Fortsetzung folgt!

Freitag, 8. Mai 2009

Mein Nähzimmer

Hier ein kleiner Einblick in mein Nähzimmer. Oben mein Arbeitstisch und eine meiner Nähmaschinen, unten mein Stoff(reste)lager. Rechts vom Arbeitstisch ist ein Regal mit Büchern und "Kram" - und dann ist das Zwergenzimmer mit 1,50 x 3,60 m auch schon voll ;-)

Montag, 27. April 2009

Federn, Federn, Federn...

... haben mich bei der Quilterei schon immer fasziniert, hier zwei meiner "Warmlaufstücke":

April, April...

... schon fast vorbei, aber ein paar Kleinigkeiten sind doch fertig geworden: Handytäschchen aus der Zeitschrift "Bags, Pillows & Pincushions":


Hier das Ergebnis:


Das blaue Täschchen mit den Flying Geese war eigentlich ein UFO von vor mindestens 5 Jahren, nachdem der Prototyp des Täschchens nicht ganz so geworden war wie ich dachte, nun ist das auch vollendet. Das Täschchen mit den Punkten ist für meine Tochter Silvia.

Mittwoch, 11. März 2009

Warum Stoffe vorher gewaschen werden sollten...

... ist mir gerade wieder klar geworden, nachdem ich einen weinroten Stoff mit einem beigen vernäht habe. Weil der beige Stoff so kraus war, habe ich kräftig mit Wasser gesprüht, hier das Ergebnis :-( - mal davon abgesehen, daß ich ein Teil falsch rein genäht habe ;-)


.... also auftrennen, Teil richtig einsetzen; die Salatschleuder aus dem Schrank holen, warmes Wasser und Waschpulver und Synthrapol dazu, mal sehen, was die Farbe dazu sagt. Ich werde berichten!

.... Minuten später: eine Runde Karussell fahren in der Salatschleuder, und das rot verfärbte ist wieder weg - puh! Allerdings färbt der Stoff immer noch ein bißchen, beim Bügeln sind die Nahtzugaben doch noch rosa geworden. Aber so ist der Block wenigstens brauchbar!


Das ist übrigens ein Benartex Stoff, der da so färbt :-( aber das gleiche hatte ich schon bei Jinny Beyer Stoffen - man sollte einfach alles vorwaschen!!!!!!

Dienstag, 24. Februar 2009

Wieder ein UFO weniger...

... gestern fiel mir ein kleines UFO in die Hände, ein angefangenes Jeans-Täschchen. Das habe ich heute abend fertig gemacht. Immer schön der Reihe nach: ein neues Projekt, ein UFO, ein neues Projekt, ein UFO. Mal sehen, wie lange ich das durch halte!

Sonntag, 22. Februar 2009

Irish Chain Aunt Grace ganz fertig


So, nun ist er ganz fertig, das Binding habe ich schmal gemacht, denn die Blümchen vom Rückseitenstoff wollten doch in eine ganz andere Richtung laufen, das gefiel mir nicht so gut.


Vergangene Nacht durfte der Quilt gleich mal "Karussell fahren", d.h. in die Waschmaschine, weil meine Katze meinte, da dürfte sie drauf pieseln :-( Das Baumwollvlies ist etwas eingeschrumpelt, aber beim Benutzen gibt sich das wieder. Verwendet habe ich Cotton 277 von Freudenberg.

Freitag, 13. Februar 2009

Irish Chain Aunt Grace

Endlich ist gestern mein 30er Jahre Quilt fast fertig geworden. Über 8 Stunden habe ich Papier aus den Quiltmustern gepopelt - nächstes Mal nehme ich tatsächlich teures, wasserlösliches Papier oder Vlies! Es ist übrigens nur ein einziger Stoff doppelt drin, also fast ein Charm Quilt!


Hier noch ein Detail des Quiltmusters - ich liebe Federkränze! Ich habe lange überlegt, was ich quilten soll, es sollte traditionell sein... ich denke, ich hab's getroffen.



Nun brüte ich noch über der Randlösung, ob ich einfach den Rückseitenstoff nach vorne schlagen soll, oder doch ein getrenntes Binding dran nähe...

Samstag, 3. Januar 2009

Neues Jahr - neuer Blog

Nun habe ich es doch wieder eingerichtet, mein Web-Tagebuch.

Hier sind die letzten Werke, die ich fertig gestellt habe:

Das ist ein kleiner Quilt aus den Resten meines Challenge Quilts von 2006. Ich habe die restlichen Quadrate geviertelt, die Dreiecke geteilt, und die Teile dann so ausgelegt.

Hier noch ein Bild vom ursprünglichen Challenge Quilt von 2006: